Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 16.07.2026 Herkunft: Website
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PTFE-Material hat einen niedrigen Elastizitätsmodul. Sobald die Spannung ihre Elastizitätsgrenze überschreitet, kommt es zu einer irreversiblen plastischen Dehnung, die zu einer Längsdehnung und einer Querverengung führt. Nachdem die Spannung nachgelassen hat, kann das Substrat nicht mehr in seine ursprüngliche Form zurückkehren, was zu Schlaffheit, Längsfalten und ungleichmäßiger Dicke führt. In schweren Fällen können sich quer verlaufende Wellenmuster bilden.
PTFE erfährt unter anhaltender Spannung einen langsamen plastischen Fluss. Während des Beschichtungsprozesses wird das Substrat durch Erhitzen im Trockenofen weicher und das Kriechen verstärkt sich. Diese ungleichmäßige Dehnung wird nach dem Abkühlen „eingefroren“, was zu Oberflächenunebenheiten oder Längsrippen führt, die durch nachfolgende Prozesse nicht beseitigt werden können.
Eine schlechte Parallelität der Führungsrollen oder eine ungenaue Kantenführung können zu Spannungsunterschieden zwischen den Kanten und der Mitte führen, was zu „welligen Kanten“, Blasenbildung in der Mitte oder einseitigem Verzug führen kann. Periodische Spannungsschwankungen können auch zu abwechselnden quer verlaufenden „Fest-Lose-Markierungen“ auf der Substratoberfläche führen, die die Ebenheit direkt beeinträchtigen.
Bei der Rakel-über-Walze-Beschichtung bestimmt die Spannung direkt den Grad des Kontakts zwischen dem Substrat und der Rakel. Wenn die Spannung plötzlich ansteigt, wird das Substrat fester gedrückt, wodurch sich das Beschichtungsgewicht verringert. Wenn die Spannung abnimmt, lockert sich das Substrat und das Beschichtungsgewicht erhöht sich. Solche Schwankungen führen zu periodischen Schwankungen der Klebstoffschichtdicke entlang der Bahnrichtung, die als „Querstreifen“ oder „Zebramarkierungen“ bekannt sind.
Übermäßige Spannung verdünnt den PTFE-Film und erzeugt Mikrofalten, die dann durch die Klebebeschichtung auf der unebenen Substratoberfläche nachgebildet werden. Nach dem Lösen der Spannung und dem Zurückschrumpfen der Folie kann es aufgrund ungleichmäßiger Beanspruchung zu Mikrorissen in der Klebeschicht kommen. Bei Glasfasergewebesubstraten führt eine übermäßige Spannung zu einer Vergrößerung der Garnzwischenräume, was zu einem übermäßigen Eindringen des Klebstoffs, einer unzureichenden Oberflächenretention und einer rauen Beschichtungsoberfläche führt.
PTFE hat einen hohen Wärmeausdehnungskoeffizienten. Wenn im Trockenofen die Spannungseinstellungen für mehrere Zonen nicht übereinstimmen, wird das durch Hitze erweichte Substrat sekundär gedehnt, wodurch auch die nasse Klebstoffschicht verformt wird, was nach dem Trocknen zu einer dünneren und ungleichmäßigeren Beschichtung führt. Auch eine unzureichende Spannung in der Kühlzone kann zu Schrumpfungsfalten in der halbtrockenen Klebeschicht führen.
Es sollte eine extrem niedrige und konstante Spannung angewendet werden, die gerade ausreicht, um eine Faltenbildung des Substrats zu verhindern, so dass es in einem natürlichen Zustand in die Beschichtungszone gelangen kann und eine Vordehnung vermieden wird.
Durch eine präzise Feinabstimmung mittels schwimmender Walzen sollen thermische Ausdehnungen und Kontraktionen des Untergrundes aktiv ausgeglichen werden, hohe Spannungen in den Hochtemperaturzonen sind unbedingt zu vermeiden.
Es muss eine Konusspannung angewendet werden, wobei der Anpressdruck mit zunehmendem Rollendurchmesser schrittweise verringert wird, um eine Beschädigung der beschichteten Oberfläche oder eine „Übertragung“ von Unebenheiten von den darunter liegenden Schichten auf benachbarte Schichten zu verhindern.
Eine präzise segmentierte Spannungssteuerung ist der Kernfaktor beim Ausgleich der inhärenten Eigenschaften von PTFE-Substraten – nämlich geringe Reibung und Kriechneigung – mit der Anforderung an die Gleichmäßigkeit der Klebeschicht. Es bestimmt direkt die ultimative Leistung von Teflonband in Anwendungen wie Hochtemperaturbeständigkeit und Trenneigenschaften.
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